Sind Ihre Shop-AGB abmahnsicher?
Pflichtangaben und Klauseln im Blick.

AGB sind für Onlineshops keine Pflicht, aber wer sie nutzt, muss sie fehlerfrei halten, und die Pflichtinformationen im Fernabsatz müssen ohnehin stimmen. Der Scan prüft, ob AGB, Widerrufsbelehrung und die zentralen Pflichtangaben vorhanden und auffindbar sind.

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Worauf es bei Shop-AGB ankommt

Im Onlinehandel sind nicht die AGB selbst das Pflichtdokument, sondern die Verbraucherinformationen, die ein Shop bereitstellen muss: Widerrufsrecht, Lieferbedingungen, Zahlungsarten, Vertragsschluss und die korrekte Button-Lösung. Wer AGB einsetzt, schafft sich zusätzlich eine Angriffsfläche, denn unwirksame Klauseln werden gern abgemahnt. Der Scan prüft die Struktur, die inhaltliche Wirksamkeit einzelner Klauseln gehört zum Anwalt.

Die 6 häufigsten AGB-Fallen im Shop

1. Fehlende Pflichtinformationen

Angaben zu Vertragsschluss, Lieferung, Zahlung und Speicherung des Vertragstextes nach Art. 246a EGBGB müssen vorhanden sein.

2. Unwirksame Klauseln

Pauschale Haftungsausschlüsse oder intransparente Versandkosten-Klauseln sind angreifbar und können die ganze Klausel kippen.

3. Veraltete Widerrufsfristen

Die Widerrufsbelehrung in den AGB muss zur aktuellen Rechtslage passen. Alte Fristen oder Formulierungen sind ein Klassiker.

4. Fehlende Button-Lösung

Der Bestell-Button muss klar mit "zahlungspflichtig bestellen" oder Gleichwertigem beschriftet sein, sonst kommt kein wirksamer Vertrag zustande.

5. Preis- und Grundpreisangaben

Gesamtpreise, Versandkosten und bei bestimmten Waren der Grundpreis müssen korrekt ausgewiesen sein.

6. AGB schwer auffindbar

AGB, Widerruf und Pflichtinfos müssen leicht erreichbar verlinkt sein, idealerweise im Footer und im Bestellprozess.

Wichtig: Struktur statt Rechtsgutachten

Der Scan zeigt Ihnen, ob die zentralen Pflichtdokumente und Strukturelemente vorhanden und auffindbar sind. Ob eine einzelne Klausel im konkreten Fall wirksam ist, ist eine juristische Bewertung, die ein Fachanwalt vornehmen muss. Wir liefern den Rauchmelder, nicht das Gutachten.

Passende Prüfungen: Widerrufsbelehrung-Check, Impressum-Check nach DDG §5, DSGVO-Check. Was eine Abmahnung kostet, lesen Sie unter Abmahnung-Kosten. Aktuelle Entwicklungen im Abmahn-Radar.

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Häufige Fragen

Sind AGB für einen Onlineshop Pflicht?

AGB selbst nicht, aber die Verbraucherinformationen im Fernabsatz schon. Wer AGB nutzt, muss sie fehlerfrei halten.

Welche Klauseln werden oft abgemahnt?

Pauschale Haftungsausschlüsse, falsche Widerrufsfristen, intransparente Versandkosten und eine fehlende Button-Lösung.

Was prüft der AGB-Check?

Ob AGB, Widerruf und Pflichtangaben vorhanden und auffindbar sind. Die Wirksamkeit einzelner Klauseln ist Anwaltssache.

Hinweis: Dies ist eine technische Compliance-Einschätzung auf Basis bekannter Rechtsprechung und Best Practices, keine Rechtsberatung im Sinne des RDG. Für eine rechtsverbindliche Prüfung ziehen Sie bitte einen Fachanwalt für IT-Recht hinzu. Alle Angaben ohne Gewähr.