Abmahn-Radar
Was sich bei Abmahnungen ändert,
bevor es Ihre Website trifft.
Das Abmahn-Recht ändert sich ständig. Ein neues Urteil, eine neue Behörden-Entscheidung, und plötzlich ist etwas abmahnfähig, das gestern noch in Ordnung war. Wir beobachten die offiziellen Quellen täglich und erklären hier in einfacher Sprache, was für Sie wichtig ist. Damit Sie nicht überrascht werden.
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Die wichtigsten Abmahn-Risiken gerade jetzt
Sechs Themen sorgen aktuell für die meisten Abmahnungen bei deutschen Websites. Hier eine kurze Erklärung pro Thema und der Weg zur passenden Prüfung.
Google Fonts vom Google-Server
Wer Schriften direkt von Google lädt, gibt ungefragt die IP-Adresse der Besucher weiter. Das LG München hat dafür Schadensersatz zugesprochen. Lösung: Schriften lokal einbinden.
Cookie-Banner ohne echte Wahl
Tracking-Cookies dürfen erst nach aktiver Zustimmung laden. Ein Banner, das schon vorher Google Analytics startet oder kein gleichwertiges Ablehnen bietet, ist angreifbar.
Lückenhafte Datenschutzerklärung
Jeder eingesetzte Dienst muss in der Datenschutzerklärung stehen. Der häufigste Fehler: Ein Tool läuft im Hintergrund, wird aber nirgends genannt.
Fehlendes oder falsches Impressum
Jede geschäftliche Website braucht ein vollständiges Impressum. Fehlt eine Pflichtangabe oder ist es schwer zu finden, ist das ein klassischer Abmahngrund.
Widerrufsbelehrung im Shop
Onlineshops müssen Verbraucher korrekt über ihr Widerrufsrecht informieren. Eine veraltete oder fehlerhafte Belehrung kann teuer werden.
Barrierefreiheit nach BFSG
Seit Juni 2025 müssen viele Websites barrierefrei sein. Fehlende Alt-Texte, schlechter Kontrast oder nicht bedienbare Formulare sind ein neues Risiko.
Warum ein Urteil heute Ihre Website von morgen betrifft
Abmahnungen kommen oft in Wellen. Ein einziges Urteil zu Google Fonts hat 2022 zehntausende Mahnschreiben ausgelöst. Wer früh weiß, dass sich etwas ändert, kann handeln, bevor die Welle kommt. Genau dafür gibt es diesen Radar und das wöchentliche Monitoring. Mehr dazu im Artikel Was kostet eine Abmahnung.
Wie wir beobachten
Wir lesen keine Gerüchte und keine Blogs nach. Wir prüfen ausschließlich offizielle Primärquellen: den Bundesgerichtshof, den Europäischen Gerichtshof, den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und mehrere Landesdatenschutzbehörden. Eine künstliche Intelligenz sortiert vor, was für Website-Betreiber wirklich relevant ist.
Häufige Fragen
Was ist der Abmahn-Radar?
Ein laufend aktualisierter Überblick über die wichtigsten Abmahn-Risiken für deutsche Websites. Wir beobachten täglich offizielle Quellen und fassen relevante Entscheidungen in einfacher Sprache zusammen.
Wie oft wird der Radar aktualisiert?
Einmal täglich automatisch. An ruhigen Tagen gibt es nichts Neues, das ist normal und gewollt. Wir zeigen Signal statt Lärm.
Schützt mich das Lesen vor einer Abmahnung?
Das Lesen schafft Überblick, aber Sicherheit gibt nur die Prüfung Ihrer eigenen Seite. Der kostenlose Scan zeigt in unter 60 Sekunden, ob Ihre Website betroffen ist.
Hinweis: Dies ist eine technische Compliance-Einschätzung auf Basis bekannter Rechtsprechung und Best Practices, keine Rechtsberatung im Sinne des RDG. Für eine rechtsverbindliche Prüfung ziehen Sie bitte einen Fachanwalt für IT-Recht hinzu. Die Zusammenfassungen geben den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können im Einzelfall abweichen.