Ist Ihre Widerrufsbelehrung korrekt?
14 Tage, Muster-Formular, Auffindbarkeit.

Jeder Shop, der an Verbraucher verkauft, muss korrekt über das Widerrufsrecht belehren und ein Muster-Widerrufsformular bereitstellen. Fehler hier sind teuer, denn eine falsche Belehrung kann die Widerrufsfrist verlängern. Der Scan prüft, ob die Belehrung und das Formular vorhanden und auffindbar sind.

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Warum die Widerrufsbelehrung so abmahnträchtig ist

Das Widerrufsrecht ist eines der am genauesten geregelten Themen im Onlinehandel, und genau deshalb passieren hier die meisten Fehler. Eine veraltete Frist, ein fehlendes Muster-Formular oder ein falscher Fristbeginn reichen für eine Abmahnung. Besonders heikel: Eine fehlerhafte Belehrung kann die 14-Tage-Frist auf bis zu zwölf Monate verlängern. Der Scan prüft die Struktur, die genaue Formulierung sollte ein Anwalt absegnen.

Die 6 häufigsten Fehler beim Widerruf

1. Belehrung fehlt ganz

Ohne Widerrufsbelehrung beginnt die Frist nicht zu laufen. Das ist der gravierendste und teuerste Fehler.

2. Kein Muster-Widerrufsformular

Zur Belehrung gehört ein Muster-Formular, mit dem Verbraucher widerrufen können. Fehlt es, ist die Belehrung unvollständig.

3. Falscher Fristbeginn

Die Frist beginnt je nach Ware unterschiedlich, etwa mit Erhalt der Ware. Eine pauschale Angabe ist oft falsch.

4. Veraltete Formulierungen

Alte Muster aus früheren Jahren entsprechen nicht mehr der aktuellen Rechtslage und sind angreifbar.

5. Ausnahmen nicht beachtet

Bei digitalen Inhalten oder individuell angefertigter Ware gelten Sonderregeln, die fehlen oder falsch dargestellt sein können.

6. Schwer auffindbar

Belehrung und Formular müssen leicht erreichbar sein, im Footer und idealerweise im Bestellprozess.

Wichtig: Vorhandensein prüfen, Formulierung absegnen lassen

Der Scan zeigt Ihnen, ob Widerrufsbelehrung und Muster-Formular vorhanden und auffindbar sind und ob zentrale Bestandteile erkennbar sind. Ob die genaue Formulierung im Detail der aktuellen Rechtslage entspricht, ist eine juristische Bewertung. Wir liefern den Rauchmelder, die finale Prüfung macht der Fachanwalt.

Passende Prüfungen: AGB-Check, Impressum-Check nach DDG §5, DSGVO-Check. Hintergrund im Artikel Urteil zur Widerrufsbelehrung und unter Abmahnung-Kosten.

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Häufige Fragen

Wer braucht eine Widerrufsbelehrung?

Jeder Shop, der an Verbraucher im Fernabsatz verkauft. In der Regel gilt eine 14-Tage-Frist.

Gehört ein Muster-Widerrufsformular dazu?

Ja. Ohne das Formular ist die Belehrung unvollständig und angreifbar.

Was prüft der Check?

Ob Belehrung und Formular vorhanden und auffindbar sind. Die genaue Formulierung gehört zum Anwalt.

Hinweis: Dies ist eine technische Compliance-Einschätzung auf Basis bekannter Rechtsprechung und Best Practices, keine Rechtsberatung im Sinne des RDG. Für eine rechtsverbindliche Prüfung ziehen Sie bitte einen Fachanwalt für IT-Recht hinzu. Alle Angaben ohne Gewähr.